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Elektromeisterfachbetrieb

So funktioniert Photovoltaik Elektro Walz in Deckenpfronn

Solarstrom selbst erzeugen

Mit einer Photovoltaikanlage auf dem Dach kann jeder Hausbesitzer seinen eigenen Strom erzeugen. Um mit der Anlage mindestens 20 Jahre Solarstrom produzieren und Gewinn erwirtschaften zu können, sollten vorab einige wichtige Punkte geklärt werden:

  • Standort, Strahlungswerte und Verschattungen
  • nutzbare Dachfläche, deren Ausrichtung und Neigung
  • Einschränkungen in örtlichen Bebauungsplänen oder andere Vorschriften für die bauliche Gestaltung z.B. Denkmalschutz
  • Art und Qualität der Photovoltaik-Module
  • Wirtschaftlichkeit, Investitions- und Betriebskosten
  • Finanzierung mit Eigen- oder Fremdmitteln und sonstige Fördermittel
  • Einspeisevergütung

Solarzellen und Photovoltaik-Module

Die wichtigsten Bestandteile eines Photovoltaik-Moduls sind die meist 10 × 10 cm großen Solarzellen, in denen unter Ausnutzung des photoelektrischen Effekts Strom produziert wird. Eine einzelne Solarzelle produziert allerdings nur wenig Strom, sodass mehrere Solarzellen in Photovoltaik-Modulen zusammengefasst werden. Um den so gewonnen Gleichstrom zu nutzen, wird ein Wechselrichter benötigt, der den Strom in Wechselstrom umwandelt.

Eine Photovoltaikanlage sollte bei Wohngebäuden so ausgelegt werden, dass sie den eigenen Strombedarf deckt. Der entstehende Spitzenbedarf morgens und abends kann durch den Strombezug aus dem Netz sichergestellt werden.

  • ca. 8 m² Dachfläche werden benötigt, um 1 MWh/a zu erzeugen
  • ca. 14 m² Dachfläche sind erforderlich, um den Strombedarf einer Person zu decken
  • ca. 42 m² Dachfläche sind erforderlich, um Strom für einen 3-Personen-Haushalt zu produzieren

Über 95% der produzierten Solarzellen besteht aus Silizium. Silizium ist als zweithäufigstes Element auf der Erde ausreichend vorhanden und kann umweltverträglich verarbeitet werden. Als Ausgangsmaterial wird Quarzsand verwendet. Für die Produktion von Solarpaneelen wird hochreines Silizium in Form von dünnen Scheiben produziert.

Welche Module in Frage kommen, entscheidet sich maßgeblich an den Standortfaktoren, den Strahlungswerten und vorhandenen Verschattungen. Am häufigsten kommen momentan polykristalline Photovoltaik-Module zur Anwendung. Sie bieten ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis, haben allerdings einen geringeren Wirkungsgrad als monokristalline Solarmodule.

Monokristalline Module erzielen einen höheren Ertrag, sind aber auf Grund der aufwendigeren Produktion deutlich teurer. Dünnschichtmodule punkten mit einem geringen Rohstoffverbrauch und einer hohen Effizienz bei diffusen Lichtverhältnissen.

Funktionsprinzip der Solarzelle

Funktionsprinzip der Solarzelle
  • 1. n-leitendes Silicium
  • 2. p-n-Übergang
  • 3. p-leitendes Silicium
  • 4. Kontaktfinger
  • 5. Rückseiten-Kontakt
  • 6. Oberflächenvergütung

 

Einspeisevergütung

Viele in Deutschland installierte Anlagen sind netzgekoppelt und speisen den erzeugten Strom in das öffentliche Stromnetz ein und wird so an die regionalen Netzbetreiber verkauft. Diese sind durch das Erneuerbare Energien Gesetz (EEG) gesetzlich verpflichtet, Strom von Privaterzeugern abzukaufen zu einem Festpreis mit 20-jähriger Preisbindung. Die Vergütung erfolgt prozentual und bleibt damit vom Jahr der Inbetriebnahme bis zum Ende der Unterstützungsdauer unverändert.

Doch die Förderung sinkt und wird derzeit monatlich angepasst. Hierbei ist eine konstante Absenkung der Vergütungssätze um jeweils einen Prozent vorgesehen. Wenn sich der Zubau oberhalb des im EEG festgelegten Korridors von 2500 bis 3500 MW pro Jahr bewegt, wird die Einspeisevergütung zusätzlich abgesenkt.

  • Die EEG-Vergütung kann nur in Anspruch genommen werden, wenn die Anlage der Bundesnetzagentur gemeldet ist.
  • Jeder, der Strom oder Wärme erzeugt und ins Netz einspeist, wird damit wirtschaftlich tätig und gilt als Unternehmer.
  • Die Einnahmen durch Verkauf von selbst produziertem Strom müssen versteuert werden.

Für die Einspeisung muss ein separater Anschlusskasten für die Stromeinspeisung und Rückversorgung, ein Stromzähler zur Ermittlung von Vergütung und Kosten, sowie ein Netzüberwachungsmodul installiert werden. Wer den selbst verbrauchten Strom vergüten lassen will, muss die Menge an eingespeistem und privat verbrauchen Strom sauber getrennt erfassen. Dazu ist die Installation eines Zweirichtungszählers notwendig.

Eine weitere sinnvolle Investition ist ein Ertragsüberwachungsgerät. Wird zu wenig oder gar keine Leistung erwirtschaftet, wird der Betreiber anhand der Daten des Ertragsüberwachungsgeräts informiert. Defekte Komponenten können so schnell ermittelt und ausgetauscht werden.

Informieren Sie sich hier über EEG-Vergütungssätze für PV-Anlagen

Einspeisevergütung für Dachanlagen bis 10 kWp in c/kWh    
   
ab 1. Jan ’15: ab 1. Feb ’15: ab 1. Mar ’15: ab 1. Apr ’15: ab 1. Mai ’15: ab 1. Jun ’15:
12,56 12,53 12,5 12,47 12,44 12,41

Eigenverbrauch einer Photovoltaik-Anlage rechnet sich

IMit einer Solarstromanlage produzieren Sie 1 kWh Strom bereits für ca. 12 Cent, während der derzeitige Durchschnitts-Strompreis für Haushaltskunden bei 26 Cent/kWh liegt. Je höher der Strompreis steigt – und er wird steigen –, umso mehr rechnet sich Solarstrom. Eine Solarstromanlage ist daher die beste Maßnahme gegen steigende Strompreise und ein zuverlässiger, stabiler Stromlieferant.

Eine durchschnittliche Solarstromanlage von 5 kWp produziert nämlich bereits etwas mehr Strom, als eine 4-köpfige Familie pro Jahr verbraucht. Mit Hilfe moderner Speichertechnologien ist es heute schon möglich, bis zu 80 % des auf dem eigenen Dach erzeugten Stroms auch direkt im Haus zu verbrauchen und so kräftig zu sparen.

Sie setzen ein Zeichen

Wer auf seinem Dach eine Solarstromanlage installiert, vermittelt damit eine Botschaft: Wir übernehmen Mitverantwortung für den Klimaschutz und die Umwelt – zum Wohle der Allgemeinheit und zukünftiger Generationen. Der Betreiber demonstriert Fortschrittlichkeit und Zukunftsorientierung. Deshalb ist ein Sonnenkraftwerk auf dem Dach imagefördernd und gleichzeitig eine optische Aufwertung Ihres Gebäudes.

Umweltschutz, der sich auszahlt

Lange galt die Photovoltaik als unrentabel. Das hat sich geändert. Deutschland will seinen Beitrag zum internationalen Klimaschutz leisten, und die Nutzung regenerativer Energie ist ein guter Weg in diese Richtung.

Das EEG regelt die Modalitäten und gibt Ihnen Planungssicherheit.

Qualität gibt Sicherheit

Wer eine Photovoltaikanlage installiert, der investiert langfristig. Das heißt: Der Betreiber setzt auf die Zukunft. Er errichtet heute eine Anlage, von der er morgen und übermorgen gute Erträge erwartet. Die Höhe dieser Erträge hängt von der Qualität der eingesetzten Technik ab. Je leistungsfähiger und zuverlässiger die Solarmodule, desto größer die wirtschaftliche Sicherheit.

Quelle: ``Heckert-Solar``
Quelle: ``Tritec´´
Quelle: ``Baywa-re``
Quelle: ``Bosch Power-tec´´
Quelle: ``SMA´´
Quelle: ``KACO´´

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